ENTEGA AG - Erweiterung Heizwerk Babenhausen Luftwärmepumpe Kaisergärten Babenhausen Dekarbonisierungsschritt 1 Luftwärmepumpe Los 1: Planung Anlagentechnik zur Wärmegewinnung – Technische Ausrüstung gem. §§ 53 ff. i.V.m. Anlage 15 sowie der Technischen Anlagen(-bestandteile) im Außen /Freianlagenbereich ab der Leistungsphase 2 zur förderfähigen Transformation des Wärmenetzes.
At a glance
ENTEGA AG is procuring Architectural, construction, engineering and inspection services (CPV 71000000) in Darmstadt-Dieburg (DE716). Procedure type: Negotiated with prior publication of a call for competition / competitive with negotiation.
From the notice
Die ENTEGA AG („Auftraggeber“ oder „AG“) ist Eigentümerin und Betreiberin des Fernwärmenetzes „Kaisergärten“ in Babenhausen und des dort ansässigen Heizkraftwerks, von wo aus die Haushalte versorgt werden. Für die Transformation des Fernwärmenetzes hin zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung (Dekarbonisierung) strebt der AG die Erlangung von Fördermitteln aus dem Fördermittelprogramm „Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW)“ an. Als erster Schritt zur Dekarbonisierung wurde bereits eine Transformationsplanung, angelehnt an die LPH 1 der HOAI, für das Fernwärmenetz durchgeführt. Die Transformationsplanung kommt zu dem Ergebnis, dass aufgrund der niedrigen Verbräuche und Leistungen des Quartiers der Bau einer Luftwärmepumpe unter Nutzung der bestehenden Infrastruktur und Redundanzerzeuger eine kosteneffiziente und geeignete Option darstellen kann, den geforderten Erneuerbaren Energien Anteil ab 2030 bereitzustellen. Die abgeschätzte maximale thermische Nennleistung der Luftwärmepumpe liegt bei schätzungsweise 2 - 3 MWth. Die Wärmepumpe soll auf dem nördlich an das bisherige Heizwerk angrenzenden Grundstück der Entega platziert werden. Die Erschließung des Flurstücks als Baugrundstück wird von dem gesondert vom AG mit der Objektplanung beauftragten Architekten geplant. Die Planung der Luftwärmepumpe samt Nebenanlagen und Rückkühlwerken unter Beachtung des Umfelds, insbesondere im Hinblick auf Schall (nahegelegene Wohnbebauung) sowie die Einbindung der Wärmepumpe in die Erzeugungsanlagen und an das Fernwärmenetz gehören mit zur vorliegenden Beauftragung. Die Lage der Erweiterungsfläche ist bezüglich der Einbindung und Mitnutzung der bestehenden Heizzentrale optimal gelegen, platztechnisch nach erster Einschätzung noch ausreichend, jedoch ist die vorgesehene Fläche aufgrund der nahgelegenen Wohnbebauung (ca. 20 m) über den Bebauungsplan mit einem einzuhaltenden Schallkontingent versehen. Somit hat die Einhaltung der Schallanforderungen genehmigungstechnisch höchste Priorität. Erste Prüfungen zur Eignung des Standortes unter Einhaltung der Schallemissionen führen zu dem vorläufigen Ergebnis, dass eine entsprechende Bebauung des Flurstücks möglich ist (vgl. Anlage Unterlagen Vorplanung). Weitere Prüfungen müssen in den Planungsphasen entsprechend ihrer Relevanz und den behördlichen Vorgaben durchgeführt werden. Die Planungen für das Gesamtkonzept der neuen Wärmeversorgung sind in diesem Zusammenhang unterteilt in „Anlagentechnik zur Wärmegewinnung“ und darauf basierend „Neubau einer Energiezentrale (Gebäude und Außenanlagen)“. Die hier ausgeschriebene Leistung umfasst dabei die erforderlichen (Planungs-)Leistungen für die Anlagentechnik i.S.d. technischen Ausrüstung der Luftwärmepumpe. Dies umfasst die Anlagentechnik insb. inklusive Wärmepumpen, Rückkühlwerken, Nebenaggregaten, internen Verbindungsleitungen, Einbindung in die bestehende Energiezentrale mit bestehenden Erzeugern, Betriebsmittel, Armaturen, und erforderliche elektrische Anschlüsse. Aufgrund der Nähe der zu planenden Erzeugungsanlage zur Wohnbebauung (ca. 20 m) sind Einflüsse der zu erstellenden neuen technischen Anlagen auf die Umgebung, insbesondere Schall, detailliert entsprechend den Vorgaben des Schallgutachters des AG zu betrachten und auf ein Minimum zu begrenzen, sodass die Anlagen jegliche Vorgaben sicher erfüllen. Ebenso beinhaltet die vorliegende Beauftragung die Konzeptplanung für die Einbindung dieses neuen Wärmeerzeugers in das bestehende Erzeugersystem des Fernwärmenetzes sowie das Steuerungskonzept für den intelligenten Betrieb der Wärmeerzeuger. Der Auftragnehmer wird zur förderfähigen Transformation des Wärmenetzes mit Leistungen der (Fach-)Planung für Technische Ausrüstung gem. §§ 53 ff. i.V.m. Anlage 15 HOAI sowie der Technischen Anlagen(-bestandteile) im Außen /Freianlagenbereich ab der HOAI-LPH 2 beauftragt. Der AN erbringt alle Leistungen, die zur funktionsgerechten, technisch einwandfreien, termingerechten und förderfähigen Ausführung der beauftragten Maßnahme erforderlich sind, auch wenn sie in den Vertragsbestandteilen nicht ausdrücklich erwähnt sind. Die Beauftragung des AN erfolgt stufenweise im Sinne einer Erweiterung des Vertrages entsprechend § 315 BGB durch den AG wie folgt: Der AG beauftragt den AN mit Abschluss dieses Vertrages zunächst mit folgenden Leistungsphasen/Leistungsstufen • Leistungsphasen 2 bis 4 (= Stufe 1). Die Weiterbeauftragung erfolgt jeweils durch einseitige schriftliche Erklärung (Einzelbeauftragung) des AG gegenüber dem AN nach Maßgabe des Verfahrens nach Ziff. 4 ZVB_Architekten- und Ingenieurverträge. Diese ist in folgenden Stufen vorgesehen: • Leistungsphasen 5 bis 7 (= Stufe 2) • Leistungsphase 8 (= Stufe 3) • Leistungsphase 9 (= Stufe 4) Der Auftragnehmer erbringt im Falle der Beauftragung darüber hinaus folgende weitere Leistungen (optionale Besondere Leistungen): • Optionale Leistung Planung einer Power-to-heat-Anlage. Der AN hat jedoch keinen Anspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsstufen oder optionaler besonderer Leistungen. Der Auftraggeber macht an dieser Stelle darauf aufmerksam, dass für das Vorhaben in relevantem Umfang Fördermittel beantragt und erwartet werden. Der Prozess der Fördermittelbeantragung findet parallel zum Vergabevorhaben statt. Aus diesem Grund wird auf folgendes hingewiesen: Sollten die erwarteten Fördermittel nicht erteilt werden, wird der Auftraggeber von einem Vertragsschluss absehen und das Vorhaben nicht in der geplanten Form realisieren. Vor diesem Hintergrund wird im Fall der Nichterteilung der Fördermittel das laufende Vergabeverfahren aufgehoben werden. Aus der Beauftragung der ersten Stufe leitet sich keine Verpflichtung ab weitere Stufen zu beauftragen.
Key facts
Each fact is from the official notice, last checked 27 October 2026, 06:30 (UTC+01:00).
- Status
- OpenOfficial notice · checked 27 Oct 2026, 06:30 (UTC+01:00)
- Deadline
- No deadline in the noticeOfficial notice · checked 27 Oct 2026, 06:30 (UTC+01:00)
- Buyer
- ENTEGA AG, Darmstadt, DEOfficial notice · checked 27 Oct 2026, 06:30 (UTC+01:00)
- Place of performance
- Darmstadt-Dieburg (DE716)Official notice · checked 27 Oct 2026, 06:30 (UTC+01:00)
- Main CPV
- Architectural, construction, engineering and inspection services (CPV 71000000)Official notice · checked 27 Oct 2026, 06:30 (UTC+01:00)
- Procedure
- Negotiated with prior publication of a call for competition / competitive with negotiationOfficial notice · checked 27 Oct 2026, 06:30 (UTC+01:00)
- Lots
- 1Official notice · checked 27 Oct 2026, 06:30 (UTC+01:00)
- First published
- 12 October 2026, 16:12 (UTC+02:00)Official notice · checked 27 Oct 2026, 06:30 (UTC+01:00)
Fact sheet

Lots (1)
Lot LOT-0001: ENTEGA AG - Erweiterung Heizwerk Babenhausen Luftwärmepumpe Kaisergärten Babenhausen Dekarbonisierungsschritt 1 Luftwärmepumpe Los 1: Planung Anlagentechnik zur Wärmegewinnung – Technische Ausrüstung gem. §§ 53 ff. i.V.m. Anlage 15 sowie der Technischen Anlagen(-bestandteile) im Außen /Freianlagenbereich ab der Leistungsphase 2 zur förderfähigen Transformation des Wärmenetzes.
Die ENTEGA AG („Auftraggeber“ oder „AG“) ist Eigentümerin und Betreiberin des Fernwärmenetzes „Kaisergärten“ in Babenhausen und des dort ansässigen Heizkraftwerks, von wo aus die Haushalte versorgt werden. Für die Transformation des Fernwärmenetzes hin zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung (Dekarbonisierung) strebt der AG die Erlangung von Fördermitteln aus dem Fördermittelprogramm „Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW)“ an. Als erster Schritt zur Dekarbonisierung wurde bereits eine Transformationsplanung, angelehnt an die LPH 1 der HOAI, für das Fernwärmenetz durchgeführt. Die Transformationsplanung kommt zu dem Ergebnis, dass aufgrund der niedrigen Verbräuche und Leistungen des Quartiers der Bau einer Luftwärmepumpe unter Nutzung der bestehenden Infrastruktur und Redundanzerzeuger eine kosteneffiziente und geeignete Option darstellen kann, den geforderten Erneuerbaren Energien Anteil ab 2030 bereitzustellen. Die abgeschätzte maximale thermische Nennleistung der Luftwärmepumpe liegt bei schätzungsweise 2 - 3 MWth. Die Wärmepumpe soll auf dem nördlich an das bisherige Heizwerk angrenzenden Grundstück der Entega platziert werden. Die Erschließung des Flurstücks als Baugrundstück wird von dem gesondert vom AG mit der Objektplanung beauftragten Architekten geplant. Die Planung der Luftwärmepumpe samt Nebenanlagen und Rückkühlwerken unter Beachtung des Umfelds, insbesondere im Hinblick auf Schall (nahegelegene Wohnbebauung) sowie die Einbindung der Wärmepumpe in die Erzeugungsanlagen und an das Fernwärmenetz gehören mit zur vorliegenden Beauftragung. Die Lage der Erweiterungsfläche ist bezüglich der Einbindung und Mitnutzung der bestehenden Heizzentrale optimal gelegen, platztechnisch nach erster Einschätzung noch ausreichend, jedoch ist die vorgesehene Fläche aufgrund der nahgelegenen Wohnbebauung (ca. 20 m) über den Bebauungsplan mit einem einzuhaltenden Schallkontingent versehen. Somit hat die Einhaltung der Schallanforderungen genehmigungstechnisch höchste Priorität. Erste Prüfungen zur Eignung des Standortes unter Einhaltung der Schallemissionen führen zu dem vorläufigen Ergebnis, dass eine entsprechende Bebauung des Flurstücks möglich ist (vgl. Anlage Unterlagen Vorplanung). Weitere Prüfungen müssen in den Planungsphasen entsprechend ihrer Relevanz und den behördlichen Vorgaben durchgeführt werden. Die Planungen für das Gesamtkonzept der neuen Wärmeversorgung sind in diesem Zusammenhang unterteilt in „Anlagentechnik zur Wärmegewinnung“ und darauf basierend „Neubau einer Energiezentrale (Gebäude und Außenanlagen)“. Die hier ausgeschriebene Leistung umfasst dabei die erforderlichen (Planungs-)Leistungen für die Anlagentechnik i.S.d. technischen Ausrüstung der Luftwärmepumpe. Dies umfasst die Anlagentechnik insb. inklusive Wärmepumpen, Rückkühlwerken, Nebenaggregaten, internen Verbindungsleitungen, Einbindung in die bestehende Energiezentrale mit bestehenden Erzeugern, Betriebsmittel, Armaturen, und erforderliche elektrische Anschlüsse. Aufgrund der Nähe der zu planenden Erzeugungsanlage zur Wohnbebauung (ca. 20 m) sind Einflüsse der zu erstellenden neuen technischen Anlagen auf die Umgebung, insbesondere Schall, detailliert entsprechend den Vorgaben des Schallgutachters des AG zu betrachten und auf ein Minimum zu begrenzen, sodass die Anlagen jegliche Vorgaben sicher erfüllen. Ebenso beinhaltet die vorliegende Beauftragung die Konzeptplanung für die Einbindung dieses neuen Wärmeerzeugers in das bestehende Erzeugersystem des Fernwärmenetzes sowie das Steuerungskonzept für den intelligenten Betrieb der Wärmeerzeuger. Der Auftragnehmer wird zur förderfähigen Transformation des Wärmenetzes mit Leistungen der (Fach-)Planung für Technische Ausrüstung gem. §§ 53 ff. i.V.m. Anlage 15 HOAI sowie der Technischen Anlagen(-bestandteile) im Außen /Freianlagenbereich ab der HOAI-LPH 2 beauftragt. Der AN erbringt alle Leistungen, die zur funktionsgerechten, technisch einwandfreien, termingerechten und förderfähigen Ausführung der beauftragten Maßnahme erforderlich sind, auch wenn sie in den Vertragsbestandteilen nicht ausdrücklich erwähnt sind. Die Beauftragung des AN erfolgt stufenweise im Sinne einer Erweiterung des Vertrages entsprechend § 315 BGB durch den AG wie folgt: Der AG beauftragt den AN mit Abschluss dieses Vertrages zunächst mit folgenden Leistungsphasen/Leistungsstufen • Leistungsphasen 2 bis 4 (= Stufe 1). Die Weiterbeauftragung erfolgt jeweils durch einseitige schriftliche Erklärung (Einzelbeauftragung) des AG gegenüber dem AN nach Maßgabe des Verfahrens nach Ziff. 4 ZVB_Architekten- und Ingenieurverträge. Diese ist in folgenden Stufen vorgesehen: • Leistungsphasen 5 bis 7 (= Stufe 2) • Leistungsphase 8 (= Stufe 3) • Leistungsphase 9 (= Stufe 4) Der Auftragnehmer erbringt im Falle der Beauftragung darüber hinaus folgende weitere Leistungen (optionale Besondere Leistungen): • Optionale Leistung Planung einer Power-to-heat-Anlage. Der AN hat jedoch keinen Anspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsstufen oder optionaler besonderer Leistungen. Der Auftraggeber macht an dieser Stelle darauf aufmerksam, dass für das Vorhaben in relevantem Umfang Fördermittel beantragt und erwartet werden. Der Prozess der Fördermittelbeantragung findet parallel zum Vergabevorhaben statt. Aus diesem Grund wird auf folgendes hingewiesen: Sollten die erwarteten Fördermittel nicht erteilt werden, wird der Auftraggeber von einem Vertragsschluss absehen und das Vorhaben nicht in der geplanten Form realisieren. Vor diesem Hintergrund wird im Fall der Nichterteilung der Fördermittel das laufende Vergabeverfahren aufgehoben werden. Aus der Beauftragung der ersten Stufe leitet sich keine Verpflichtung ab weitere Stufen zu beauftragen.
Timeline
- 12 October 2026, 16:12 (UTC+02:00): Original notice Notice, version 01 (Contract or concession notice – standard regime). Official notice
Buyer and place
Buyer
ENTEGA AG
Darmstadt, DE
Place of performance
- Darmstadt-Dieburg (DE716)
Classification
CPV codes
- 71000000: Architectural, construction, engineering and inspection services
NUTS regions
- DE716: Darmstadt-Dieburg
Official documents
Links go to the publisher. Inteliwert does not copy the documents.
Questions and answers
Who is the buyer?
ENTEGA AG, Darmstadt, DE.
What is being procured (CPV)?
Architectural, construction, engineering and inspection services (CPV 71000000).
Where is the work performed (NUTS)?
Darmstadt-Dieburg (DE716).
Is it divided into lots?
No, the notice names a single lot.
Which procedure is used?
Negotiated with prior publication of a call for competition / competitive with negotiation.
How do I submit a bid?
On the official notice or the portal it names. Inteliwert does not submit bids. Official notice
Am I eligible?
Inteliwert does not judge eligibility. The selection criteria are in the official notice. Official notice
Companies that might fit
Possible match based on public information
Companies Inteliwert knows from its sources, not the whole market. Inteliwert does not judge eligibility, fit or chances.
inPlan Ingenieurbüro TGA GmbH
PfungstadtSME (from the award notice)New to public tendersCSZ Ingenieurconsult GmbH & Co. KG
DarmstadtSME (from the award notice)New to public tenders- SME (from the award notice)New to public tenders
Elektroplanung Will GmbH
HildersSME (from the award notice)New to public tenders- SME (from the award notice)
Source
- Publisher
- Bekanntmachungsservice
- Licence
- CC0 1.0
- Last checked
- 27 October 2026, 06:30 (UTC+01:00)
The official notice is authoritative. Inteliwert shows what the notice states and links to it.