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MIDIA-HUB2
At a glance
Klinikum der Technischen Universität München (TUM Klinikum) is procuring Software supply services (CPV 72268000) in München, Kreisfreie Stadt (DE212). It is closed. Procedure type: Negotiated without prior call for competition.
From the notice
1. Gegenstand und Ziel der Beschaffung Der Auftraggeber plant die befristete Nutzung einer bestehenden, anbieterseitig betriebenen Telekonsil- und Patienten-App-Plattform für das Forschungsvorhaben MIDIA-Hub 2. Nach bisherigem Prüfstand ist eine Beauftragung von Monks vorgesehen. Diese Veröffentlichung dient der ergänzenden Prüfung gleichwertiger Alternativen vor der abschließenden Verfahrens- und Vergabeentscheidung. Die Leistung umfasst Nutzungsrechte, projektbezogene Konfiguration, definierte Anpassungen von Fragebögen und Konsildialogen, strukturierte Datenexporte, Betrieb, Wartung, Support sowie Tests, Dokumentation und Abnahme. Eine vollständige Neuentwicklung und die Überlassung des Quellcodes sind nicht vorgesehen. Grundlagen sind die »Leistungsbeschreibung MIDIA-Hub 2«, Arbeitsfassung vom 03.07.2026 (LB) sowie die »Marktanalyse und regionale Umsetzbarkeit« (MA) vom 21.09.2026 bis 14.10.2026. 2. Wesentliche Anforderungen Die Lösung muss die strukturierte Zusammenarbeit hausärztlicher und neurologischer Praxen in München und Erlangen sowie die Einbindung universitärer Zentren und Studienteilnehmender ermöglichen. Vorgesehen sind Lizenzkapazitäten für je 30 hausärztliche und sechs neurologische Praxen pro Region, insgesamt zwei Zentren und 1.000 Patienten (LB, Abschnitt 11; MA, Abschnitt 2.2). Erforderlich sind mehrschrittige Fallkommunikation mit Anfrage, Antwort und Rückfrage, Fallhistorien, Bearbeitungsstände und rollenbezogene Zugriffsrechte. Die Patientenanwendung muss mobile Fragebögen, patientenberichtete Ergebnismaße (PROMs) und Aufgaben mit eindeutiger Zuordnung und Statusführung unterstützen. Fragebögen und Dialoge müssen konfigurierbar sein und Pflichtfelder, technische Validierung und Versionsführung ermöglichen. Konsil-, Fragebogen-, Aufgaben- und Metadaten müssen strukturiert und dokumentiert an die Datenintegrationszentren übergeben werden können. Initial ist CSV oder ein abgestimmtes alternatives Format vorgesehen; eine perspektivische FHIR-Anschlussfähigkeit ist eine Soll-Anforderung (LB, Abschnitt 6). Maßgeblich ist der in MA, Abschnitt 2.1, präzisierte nichtmedizinische Forschungs- und Kommunikationsumfang: Datenerfassung, Dokumentation und unveränderte Informationsübertragung ohne softwaregenerierte Diagnosen, Therapieempfehlungen oder medizinische Triage. Der Nicht-Medizinprodukt-Status ist für die angebotene Konfiguration anhand ihrer Zweckbestimmung und Funktionen nachzuweisen. Hersteller mit weiteren Medizinprodukten im Portfolio werden nicht pauschal ausgeschlossen. Weitere Anforderungen sind Datenschutz, Informationssicherheit, geregelte Service-Level, Wartung, Support, überprüfbare Abnahme und geordnete Datenherausgabe bei Vertragsende (LB, Abschnitte 7–10). 3. Gründe für die vorgesehene Beauftragung von Monks Entscheidend ist die tatsächliche Einsatzfähigkeit der gesamten Prozesskette in den benötigten Praxen beider Regionen: ärztliche Fallkommunikation, mobile Forschungsdatenerfassung und auswertbarer Datenexport. Zu prüfen sind deshalb die rechtlich und technisch nutzbare Praxisanbindung sowie der verbleibende Einführungs-, Konfigurations- und Schulungsaufwand. Für Monks sprechen die in der MA dokumentierten PraxisApps für Neurologie und Allgemeinmedizin, die neurologische Konsilreferenz und die Anknüpfung an die bayerische Hausarztkonsilstruktur. Daraus ergibt sich ein möglicher erheblicher Integrations- und Zeitvorteil, soweit bestehende Zugänge, Rechte und Prozesse für MIDIA-Hub 2 wiederverwendbar sind (LB, Abschnitt 2.1; MA, Abschnitt 3.2). 4. Rückmeldungen und weiteres Vorgehen Der Auftraggeber geht auf Basis seiner Marktanalyse davon aus, dass nur das referenzierte Unternehmen Monks den in der Leistungsbeschreibung definierten Bedarf vollumfänglich bedienen kann. Unternehmen, die den beschriebenen Bedarf gleichwertig erfüllen können, werden um eine substantiierte Rückmeldung innerhalb von 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach Veröffentlichung, an die Kontaktstelle des Auftraggebers gebeten. Darzustellen sind die konkret lieferbare Lösung und ihre Module, der regulatorische Zuschnitt, die Erfüllung der genannten Funktionen, die vorhandene oder herstellbare Anbindung der benötigten Praxen sowie ein belastbarer Einführungsplan mit Zeitbedarf, Abhängigkeiten und Aufwand. Auch funktional gleichwertige Kombinationen bestehender Lösungen, Bietergemeinschaften und Leistungen unter Einbeziehung von Unterauftragnehmern werden berücksichtigt.
Key facts
Each fact is from the official notice, last checked 4 November 2026, 13:10 (UTC+01:00).
- Status
- ClosedOfficial notice · checked 4 Nov 2026, 13:10 (UTC+01:00)
- Deadline
- No deadline in the noticeOfficial notice · checked 4 Nov 2026, 13:10 (UTC+01:00)
- Buyer
- Klinikum der Technischen Universität München (TUM Klinikum), München, DEOfficial notice · checked 4 Nov 2026, 13:10 (UTC+01:00)
- Place of performance
- München, Kreisfreie Stadt (DE212)Official notice · checked 4 Nov 2026, 13:10 (UTC+01:00)
- Main CPV
- Software supply services (CPV 72268000)Official notice · checked 4 Nov 2026, 13:10 (UTC+01:00)
- Procedure
- Negotiated without prior call for competitionOfficial notice · checked 4 Nov 2026, 13:10 (UTC+01:00)
- Lots
- 1Official notice · checked 4 Nov 2026, 13:10 (UTC+01:00)
- First published
- 30 October 2026, 13:13 (UTC+01:00)Official notice · checked 4 Nov 2026, 13:10 (UTC+01:00)
Fact sheet

Lots (1)
Lot LOT-0001: MIDIA-HUB2
1. Gegenstand und Ziel der Beschaffung Der Auftraggeber plant die befristete Nutzung einer bestehenden, anbieterseitig betriebenen Telekonsil- und Patienten-App-Plattform für das Forschungsvorhaben MIDIA-Hub 2. Nach bisherigem Prüfstand ist eine Beauftragung von Monks vorgesehen. Diese Veröffentlichung dient der ergänzenden Prüfung gleichwertiger Alternativen vor der abschließenden Verfahrens- und Vergabeentscheidung. Die Leistung umfasst Nutzungsrechte, projektbezogene Konfiguration, definierte Anpassungen von Fragebögen und Konsildialogen, strukturierte Datenexporte, Betrieb, Wartung, Support sowie Tests, Dokumentation und Abnahme. Eine vollständige Neuentwicklung und die Überlassung des Quellcodes sind nicht vorgesehen. Grundlagen sind die »Leistungsbeschreibung MIDIA-Hub 2«, Arbeitsfassung vom 03.07.2026 (LB) sowie die »Marktanalyse und regionale Umsetzbarkeit« (MA) vom 21.09.2026 bis 14.10.2026. 2. Wesentliche Anforderungen Die Lösung muss die strukturierte Zusammenarbeit hausärztlicher und neurologischer Praxen in München und Erlangen sowie die Einbindung universitärer Zentren und Studienteilnehmender ermöglichen. Vorgesehen sind Lizenzkapazitäten für je 30 hausärztliche und sechs neurologische Praxen pro Region, insgesamt zwei Zentren und 1.000 Patienten (LB, Abschnitt 11; MA, Abschnitt 2.2). Erforderlich sind mehrschrittige Fallkommunikation mit Anfrage, Antwort und Rückfrage, Fallhistorien, Bearbeitungsstände und rollenbezogene Zugriffsrechte. Die Patientenanwendung muss mobile Fragebögen, patientenberichtete Ergebnismaße (PROMs) und Aufgaben mit eindeutiger Zuordnung und Statusführung unterstützen. Fragebögen und Dialoge müssen konfigurierbar sein und Pflichtfelder, technische Validierung und Versionsführung ermöglichen. Konsil-, Fragebogen-, Aufgaben- und Metadaten müssen strukturiert und dokumentiert an die Datenintegrationszentren übergeben werden können. Initial ist CSV oder ein abgestimmtes alternatives Format vorgesehen; eine perspektivische FHIR-Anschlussfähigkeit ist eine Soll-Anforderung (LB, Abschnitt 6). Maßgeblich ist der in MA, Abschnitt 2.1, präzisierte nichtmedizinische Forschungs- und Kommunikationsumfang: Datenerfassung, Dokumentation und unveränderte Informationsübertragung ohne softwaregenerierte Diagnosen, Therapieempfehlungen oder medizinische Triage. Der Nicht-Medizinprodukt-Status ist für die angebotene Konfiguration anhand ihrer Zweckbestimmung und Funktionen nachzuweisen. Hersteller mit weiteren Medizinprodukten im Portfolio werden nicht pauschal ausgeschlossen. Weitere Anforderungen sind Datenschutz, Informationssicherheit, geregelte Service-Level, Wartung, Support, überprüfbare Abnahme und geordnete Datenherausgabe bei Vertragsende (LB, Abschnitte 7–10). 3. Gründe für die vorgesehene Beauftragung von Monks Entscheidend ist die tatsächliche Einsatzfähigkeit der gesamten Prozesskette in den benötigten Praxen beider Regionen: ärztliche Fallkommunikation, mobile Forschungsdatenerfassung und auswertbarer Datenexport. Zu prüfen sind deshalb die rechtlich und technisch nutzbare Praxisanbindung sowie der verbleibende Einführungs-, Konfigurations- und Schulungsaufwand. Für Monks sprechen die in der MA dokumentierten PraxisApps für Neurologie und Allgemeinmedizin, die neurologische Konsilreferenz und die Anknüpfung an die bayerische Hausarztkonsilstruktur. Daraus ergibt sich ein möglicher erheblicher Integrations- und Zeitvorteil, soweit bestehende Zugänge, Rechte und Prozesse für MIDIA-Hub 2 wiederverwendbar sind (LB, Abschnitt 2.1; MA, Abschnitt 3.2). 4. Rückmeldungen und weiteres Vorgehen Der Auftraggeber geht auf Basis seiner Marktanalyse davon aus, dass nur das referenzierte Unternehmen Monks den in der Leistungsbeschreibung definierten Bedarf vollumfänglich bedienen kann. Unternehmen, die den beschriebenen Bedarf gleichwertig erfüllen können, werden um eine substantiierte Rückmeldung innerhalb von 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach Veröffentlichung, an die Kontaktstelle des Auftraggebers gebeten. Darzustellen sind die konkret lieferbare Lösung und ihre Module, der regulatorische Zuschnitt, die Erfüllung der genannten Funktionen, die vorhandene oder herstellbare Anbindung der benötigten Praxen sowie ein belastbarer Einführungsplan mit Zeitbedarf, Abhängigkeiten und Aufwand. Auch funktional gleichwertige Kombinationen bestehender Lösungen, Bietergemeinschaften und Leistungen unter Einbeziehung von Unterauftragnehmern werden berücksichtigt.
Timeline
- 30 October 2026, 13:13 (UTC+01:00): Original notice Notice, version 01 (Voluntary ex-ante transparency notice). Official notice
- 30 October 2026, 13:13 (UTC+01:00): Change Notice, version 01 (Voluntary ex-ante transparency notice). Official notice
Buyer and place
Buyer
Klinikum der Technischen Universität München (TUM Klinikum)
München, DE
Place of performance
- München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Other parties in the notice
- MONKS Vertriebsges. mbH (Tenderer), München
Classification
CPV codes
- 72268000: Software supply services
- 72263000: Software implementation services
NUTS regions
- DE212: München, Kreisfreie Stadt
Official documents
No documents found in the indexed notice.
Questions and answers
Who is the buyer?
Klinikum der Technischen Universität München (TUM Klinikum), München, DE.
What is being procured (CPV)?
Software supply services (CPV 72268000) and Software implementation services (CPV 72263000).
Where is the work performed (NUTS)?
München, Kreisfreie Stadt (DE212).
Is it divided into lots?
No, the notice names a single lot.
Which procedure is used?
Negotiated without prior call for competition.
How do I submit a bid?
On the official notice or the portal it names. Inteliwert does not submit bids. Official notice
Am I eligible?
Inteliwert does not judge eligibility. The selection criteria are in the official notice. Official notice
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ClosedTender
Blutgasgeräte
Last checked 4 Nov 2026, 16:10 (UTC+01:00)Official notice
Source
- Publisher
- Bekanntmachungsservice
- Licence
- CC0 1.0
- Last checked
- 4 November 2026, 13:10 (UTC+01:00)
The official notice is authoritative. Inteliwert shows what the notice states and links to it.