Legal AI Workspace
At a glance
KfW Bankengruppe is procuring Software package and information systems (CPV 48000000) in Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712). Procedure type: Negotiated with prior publication of a call for competition / competitive with negotiation.
From the notice
Die zu beschaffende Software Legal AI Workspace muss als spezialisierte Arbeitsumgebung die juristische Facharbeit im KfW‑Konzern mithilfe von generativer künstlicher Intelligenz unterstützen. Die Software wird insbesondere für juristische Recherche, Analyse und Aufbereitung von Rechtsinhalten sowie für die (teil-)automatisierte Erstellung, Überarbeitung und Strukturierung von Dokumenten und sonstigen juristischen Arbeitsergebnissen eingesetzt. Benutzer sind die Personen des Bereichs Recht sowie weiterer Fachbereiche und Töchter im KfW‑Konzern. Ein Legal AI Workspace verbindet große Sprachmodelle mit spezialisierten Verarbeitungsschichten, die für die Arbeit mit rechtlichen Inhalten optimiert sind. Er unterscheidet sich von allgemeinen KI‑Assistenten dadurch, dass er juristische Fachprozesse in einer einheitlichen Arbeitsumgebung zusammenführt und Mechanismen einsetzt, die für die professionelle Rechtsanwendung unabdingbar sind. Dazu zählen insbesondere: die nachvollziehbare Verankerung generierter Aussagen in überprüfbaren Quellen, die strukturierte Verarbeitung komplexer Dokumente sowie die regelbasierte Prüfung von Vertragsinhalten. Die Software muss die nachfolgenden Kernfunktionen bereitstellen. Rechtsrecherche: Die Software muss in der Lage sein, komplexe juristische Fragestellungen auf Grundlage einschlägiger Rechtsquellen zu beantworten. Jede generierte Aussage muss auf konkrete, überprüfbare Quellen (insbesondere Gesetze, Rechtsprechung, Kommentarliteratur) zurückgeführt und für die Benutzer transparent gemacht werden. Die KfW betrachtet den integrierten Zugang zu kuratierten juristischen Datenbanken als qualitätssteigerndes Merkmal. Die Software muss darüber hinaus mit von der KfW bereitgestellten Dokumenten und internen Wissensdatenbanken arbeiten können. Dokumentenanalyse und Vertragsauswertung: Die Software muss Dokumente, einschließlich komplex strukturierter Verträge, tabellarischer Inhalte und gescannter Unterlagen, inhaltlich verarbeiten und auswerten können, ohne dass wesentliche Strukturinformationen verloren gehen. Dies umfasst die Fähigkeit, Vertragsinhalte gegen vorgegebene Prüfungsmaßstäbe systematisch und vollständig abzugleichen. Texterstellung und Entwurfsunterstützung: Die Software muss die Erstellung und Überarbeitung juristischer Texte unterstützen, insbesondere von Vertragsentwürfen, Vermerken und Stellungnahmen. Änderungsvorschläge müssen unmittelbar im Dokument nachvollzogen werden können; eine bloße Bereitstellung von generiertem Text zur manuellen Übernahme durch die Benutzer genügt den Anforderungen nicht. Die Software ergänzt eine bei der KfW bereits eingesetzte allgemeine KI‑Software. Die neue Software wird als eigenständiges Werkzeug betrieben und nutzt eine von dem Auftragnehmer bereitgestellte Modellinfrastruktur. Es wird erwartet, dass die Software deutliche Effizienz- und Qualitätssteigerungen in der täglichen Rechtsberatung, bei der Dokumentenerstellung und ‑prüfung sowie bei wiederkehrenden rechtlichen Standardaufgaben erreichen wird. Unbeschadet der in diesem Dokument beschriebenen Bereitstellung der Software as a Service (SaaS) und der dazu ggf. eingeräumten Nutzungsrechte hat die Bereitstellung der Software so zu erfolgen, dass sie dem Einsatzzweck mindestens genügt. Der KfW stehen hierfür mindestens die Nutzungsrechte zu, die erforderlich sind, um den Einsatzzweck zu erfüllen. Der Auftragnehmer schuldet somit die folgenden Leistungen: (a) Bereitstellung einer Software mit dem Funktionsumfang, (b) Durchführung eines Projekts zur Einführung der Software, (c) Betrieb als SaaS, (d) Je nach Bedarf Erbringung zusätzlicher Leistungen, (e) Beendigungsunterstützung. Näheres ist der "Leistungsbeschreibung" und insbesondere der Muss-Kriterien gemäß der Anlage zur Leistungsbeschreibung "Muss-und Kann-Kriterien" zu entnehmen.
Key facts
Each fact is from the official notice, last checked 7 November 2026, 10:30 (UTC+01:00).
- Status
- OpenOfficial notice · checked 7 Nov 2026, 10:30 (UTC+01:00)
- Deadline
- No deadline in the noticeOfficial notice · checked 7 Nov 2026, 10:30 (UTC+01:00)
- Buyer
- KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main, DEOfficial notice · checked 7 Nov 2026, 10:30 (UTC+01:00)
- Place of performance
- Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)Official notice · checked 7 Nov 2026, 10:30 (UTC+01:00)
- Main CPV
- Software package and information systems (CPV 48000000)Official notice · checked 7 Nov 2026, 10:30 (UTC+01:00)
- Procedure
- Negotiated with prior publication of a call for competition / competitive with negotiationOfficial notice · checked 7 Nov 2026, 10:30 (UTC+01:00)
- Lots
- 1Official notice · checked 7 Nov 2026, 10:30 (UTC+01:00)
- First published
- 18 September 2026, 15:12 (UTC+02:00)Official notice · checked 7 Nov 2026, 10:30 (UTC+01:00)
Fact sheet

Lots (1)
Lot LOT-0001: Legal AI Workspace
Die zu beschaffende Software Legal AI Workspace muss als spezialisierte Arbeitsumgebung die juristische Facharbeit im KfW‑Konzern mithilfe von generativer künstlicher Intelligenz unterstützen. Die Software wird insbesondere für juristische Recherche, Analyse und Aufbereitung von Rechtsinhalten sowie für die (teil-)automatisierte Erstellung, Überarbeitung und Strukturierung von Dokumenten und sonstigen juristischen Arbeitsergebnissen eingesetzt. Benutzer sind die Personen des Bereichs Recht sowie weiterer Fachbereiche und Töchter im KfW‑Konzern. Ein Legal AI Workspace verbindet große Sprachmodelle mit spezialisierten Verarbeitungsschichten, die für die Arbeit mit rechtlichen Inhalten optimiert sind. Er unterscheidet sich von allgemeinen KI‑Assistenten dadurch, dass er juristische Fachprozesse in einer einheitlichen Arbeitsumgebung zusammenführt und Mechanismen einsetzt, die für die professionelle Rechtsanwendung unabdingbar sind. Dazu zählen insbesondere: die nachvollziehbare Verankerung generierter Aussagen in überprüfbaren Quellen, die strukturierte Verarbeitung komplexer Dokumente sowie die regelbasierte Prüfung von Vertragsinhalten. Die Software muss die nachfolgenden Kernfunktionen bereitstellen. Rechtsrecherche: Die Software muss in der Lage sein, komplexe juristische Fragestellungen auf Grundlage einschlägiger Rechtsquellen zu beantworten. Jede generierte Aussage muss auf konkrete, überprüfbare Quellen (insbesondere Gesetze, Rechtsprechung, Kommentarliteratur) zurückgeführt und für die Benutzer transparent gemacht werden. Die KfW betrachtet den integrierten Zugang zu kuratierten juristischen Datenbanken als qualitätssteigerndes Merkmal. Die Software muss darüber hinaus mit von der KfW bereitgestellten Dokumenten und internen Wissensdatenbanken arbeiten können. Dokumentenanalyse und Vertragsauswertung: Die Software muss Dokumente, einschließlich komplex strukturierter Verträge, tabellarischer Inhalte und gescannter Unterlagen, inhaltlich verarbeiten und auswerten können, ohne dass wesentliche Strukturinformationen verloren gehen. Dies umfasst die Fähigkeit, Vertragsinhalte gegen vorgegebene Prüfungsmaßstäbe systematisch und vollständig abzugleichen. Texterstellung und Entwurfsunterstützung: Die Software muss die Erstellung und Überarbeitung juristischer Texte unterstützen, insbesondere von Vertragsentwürfen, Vermerken und Stellungnahmen. Änderungsvorschläge müssen unmittelbar im Dokument nachvollzogen werden können; eine bloße Bereitstellung von generiertem Text zur manuellen Übernahme durch die Benutzer genügt den Anforderungen nicht. Die Software ergänzt eine bei der KfW bereits eingesetzte allgemeine KI‑Software. Die neue Software wird als eigenständiges Werkzeug betrieben und nutzt eine von dem Auftragnehmer bereitgestellte Modellinfrastruktur. Es wird erwartet, dass die Software deutliche Effizienz- und Qualitätssteigerungen in der täglichen Rechtsberatung, bei der Dokumentenerstellung und ‑prüfung sowie bei wiederkehrenden rechtlichen Standardaufgaben erreichen wird. Unbeschadet der in diesem Dokument beschriebenen Bereitstellung der Software as a Service (SaaS) und der dazu ggf. eingeräumten Nutzungsrechte hat die Bereitstellung der Software so zu erfolgen, dass sie dem Einsatzzweck mindestens genügt. Der KfW stehen hierfür mindestens die Nutzungsrechte zu, die erforderlich sind, um den Einsatzzweck zu erfüllen. Der Auftragnehmer schuldet somit die folgenden Leistungen: (a) Bereitstellung einer Software mit dem Funktionsumfang, (b) Durchführung eines Projekts zur Einführung der Software, (c) Betrieb als SaaS, (d) Je nach Bedarf Erbringung zusätzlicher Leistungen, (e) Beendigungsunterstützung. Näheres ist der "Leistungsbeschreibung" und insbesondere der Muss-Kriterien gemäß der Anlage zur Leistungsbeschreibung "Muss-und Kann-Kriterien" zu entnehmen.
Timeline
- 18 September 2026, 15:12 (UTC+02:00): Original notice Notice, version 01 (Contract or concession notice – standard regime). Official notice
Buyer and place
Buyer
KfW Bankengruppe
Frankfurt am Main, DE
Place of performance
- Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Classification
CPV codes
- 48000000: Software package and information systems
NUTS regions
- DE712: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Topics
Topics are Inteliwert’s own classification, assigned automatically for counting markets. They are not a statement by the publisher; the quote shows the passage each one rests on.
- Artificial intelligence Assigned by rules
künstlicher Intelligenz
Official documents
Links go to the publisher. Inteliwert does not copy the documents.
Questions and answers
Who is the buyer?
KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main, DE.
What is being procured (CPV)?
Software package and information systems (CPV 48000000).
Where is the work performed (NUTS)?
Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712).
Is it divided into lots?
No, the notice names a single lot.
Which procedure is used?
Negotiated with prior publication of a call for competition / competitive with negotiation.
How do I submit a bid?
On the official notice or the portal it names. Inteliwert does not submit bids. Official notice
Am I eligible?
Inteliwert does not judge eligibility. The selection criteria are in the official notice. Official notice
Companies that might fit
Possible match based on public information
Companies Inteliwert knows from its sources, not the whole market. Inteliwert does not judge eligibility, fit or chances.
Priority Disapatch Corporation Crop.
Salt Lake CitySME (from the award notice)Fabasoft Deutschland GmbH
Frankfurt am MainSME (from the award notice)New to public tendersMAXXYS AG
ButzbachSME (from the award notice)New to public tendersSoftwareONE Deutschland GmbH
LeipzigSME (from the award notice)Greenbone AG
OsnabrückSME (from the award notice)New to public tenders
More from this buyer
Other published opportunities of this buyer in the indexed notices, open ones first.
-
OpenTender
Einführung IT Financial Management (ITFM)
Last checked 6 Nov 2026, 07:11 (UTC+01:00)Official notice -
OpenTender
Einführung einer cloudbasierten Reisekostenabrechnungs- und Kostenerstattungslösung für die KfW und KfW IPEX-Bank
Last checked 7 Nov 2026, 03:30 (UTC+01:00)Official notice -
AwardedTender
Technische(r) Sachverständige(r) für FZ-finanzierte Vorhaben im Bereich Abfallwirtschaft
Last checked 4 Nov 2026, 12:10 (UTC+01:00)Official notice -
ClosedTender
Wirtschaftsprüferleistungen Finanzielle Zusammenarbeit
Last checked 6 Nov 2026, 16:30 (UTC+01:00)Official notice
Source
- Publisher
- Bekanntmachungsservice
- Licence
- CC0 1.0
- Last checked
- 7 November 2026, 10:30 (UTC+01:00)
The official notice is authoritative. Inteliwert shows what the notice states and links to it.